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Die Villa und die dazu gehörigen, angrenzenden Gebäude wurden im 18. Jahrhundert von der adeligen Famiglie Poliziana Gagnoni als deren Sommerresidenz erbaut. Der Mittelteil der Villa wurde später weiter ausgebaut und nahm mit den Jahren seine heutige Form an. Die letzten grundlegenden Eingriffe in die Baustruktur wurden in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts von der deutschstämmigen Familie Helmke vorgenommen, als diese den Besitz von der Famiglio Signorini erstand. Um das Jahr 1940 wurden bedeutende Innenausbauten und imposante Außenanlagen realisiert, wie beispielsweise das Schwimmbecken, die Statuen und die Springbrunnen. Diese Werke sind künstlerisch vom neoklassischen Stil der Zeit inspiriert, dies ist ganz besonders an den Statuen des Schwimmbeckens sichtbar. Ein greifbares Beispiel hierzu sind die Statuen des Stadions dei Marmi von Rom, Arbeiten des Architekten Enrico de Debbito, aus den Jahren zwischen 1927 und 1932. In den 50er Jahren gab die Familie Helmke den Besitz auf. Seitdem haben mehrere Besitzerwechsel stattgefunden, bis dass die Familie Savini im Jahre 2000 den Besitz aufkaufte und nach lange andauernden und sorgfältigen Renovierungs - und Umstrukturierungsarbeiten der Villa ihren einstigen Glanz und die Pracht ehemaliger Zeiten zurückverlieh und ein bezauberndes Relais daraus entstehen ließ. |
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VILLA POGGIANO |